Bayreuth als Weltkulturerbe

Bayreuth (pup.)

Bayreuth als Weltkulturebene - eine Stadt von Welt - eine Stadt auf dem Land.

Bayreuth soll zum 1. Juli 2007 zum Weltkulturerbe gehören. Das verspricht Herr Prof. Dr. Madlon in seiner neuesten Veröffentlichung "Bayreuth und ich - die Welt in Angst und Schrecken".

Akute Panikanfälle in Bayreuth. Die Sraßen sind leer, die Tankstellen voll.
Ja, wir befinden uns im ländlichen Bayernidyll Bayreuth.

(Abends - halb zehn in Deutschland)
Wir schreiben das Jahr 2007 und in Deuschland glänzt vor allem Bayreuth durch seine enorm niedrige Kriminalitätsrate. "Jeder Tag ist ein guter Tag", so Max Mustermann, ehemaliger Bayreuther Bürgermeister.
Nun: Stellen wir uns nun einfach vor, wir sitzen in Bayreuth und es ist ein gewöhnlicher Dienstag- oder auch Donnerstagabend.
Plötzlich fällt uns auf, dass wir noch Hunger haben. Also, was macht man, da der Kühlschrank ein gähnendes schwarzes Loch darstellt?
Ja, unserer letzte Rettung heißt Tankstelle und ist nicht weit. Also, rein ins Auto, ab zur Tankstelle.
Dort angekommen, wissen wir nicht genau, ob das laute permanente Wummern eher einer Explosion oder doch den Subwoofern der ausgestellten, "aufgepimpten Karren" zuzuordnen ist.
Wir stellen fest: Uns kann nichts passieren, das sind keine gefährlichen Kofferbomben, die in der Nähe die Stadt in Schutt und Asche legen, nein, es sind nur Subwoofer, "die wollen nur wummern".
Also gut. Wir steigen aus, stolpern über die erste Bierflasche, fallen halb auf die Nase, doch ein stolpernder Alkoholkranker läuft uns in den Weg, so fallen wir zumindest nicht in die Glasscherben. Schon mal gut gelaufen könnte man denken.
Nun auf zum Eingang, schnell was zu essen holen und wieder weg.
Denkste.
Auf dem Weg zum Eingang fallen wir über die nächsten Flaschen, diesmal 1,5 Liter Sangriaflaschen, die ein netter Junge um die 14 gerade ausversehen verloren hat, als er seinen kotzenden Kumpel gefangen hat, der beinahe umgekippt wäre. Auf einmal kommt uns der Gedanke, vielleicht doch lieber das Fahrzeug zu verschließen. Also zurück ins Auto, Schiebedach zugemacht, Fenster hochgefahren.
Aber sind zwanzig Euro nicht vielleicht doch ein wenig viel, so alleine in Bayreuth, abends, an der Tankstelle?
Wir entschließen uns also, auf unmengen Essbares zu verzichten und begnügen uns mit einem mickrigen 5-Euro-Schein.
Also gut, auf geht's, los geht's.
Wir treten ein, holen uns schnell etwas zu essen. Die Angestellten sind sehr zuvorkommend, höflich und vor allem hilfsbereit.
Als ein junger Herr seinen Mageninhalt, der sich an die 5-Liter belaufen mag, im Regal verliert, kommt sogleich Personal um dies zu entsorgen und sämtliche Reste zu vertuschen. Die Ware verkauft sich sonst gar so schlecht, in dieser Präsentation.
Wir haben nun ein trockenes Brötchen gekauft, ein Paar Würste, und freuen uns schon auf ein Schnäppchen, als die Dame an der Kasse auf das Display blickt, und "vier Euro und dreiundachzig cent" vor sich hin gluckert.
Wir legen ihr also lieber den 5-Euro-Schein auf den Tresen, verzichten aufs Restgeld (Bevor uns ein stumpfer, schwerer Gegenstand an einer leicht verletzlichen Stelle am Genick trifft) und verlassen die Tankstelle schnellstmöglich.
Wir öffnen das Auto, werfen unsere ergatterte Mahlzeit beiseite und fahren mit quietschenden Reifen los.
Wie in Amerika denkt man da, aber Tankstellenessen is immernoch günstiger als jeder Flug ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Bayreuth for Kulturerbe! Wir sind dabei!

Psycho I am 25.6.07 15:21

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