Der Sommer kommt!

Holdriho.

Nun ist es mal wieder an der Zeit gesammeltes Denk-Material an Außenstehende weiterzugeben.

Durchaus ist die hektische Zeit der schriftlichen Leistungsfeststellungen nun kurzfristigerweise vorbei. Darauf folgende jedoch wird eine mündliche Leistungsabnahme verlangt, was meines Erachtens nach mir völlig unwürdig erscheint.
Das Niveau herabzulassen ist unglaublich schwierig, aber auch das allgemeine Fußvolk darf sich wohl oder übel an meinen verbalen Ergüssen erheitern.
Doch in diesem Zusammenhang erscheint es mir als wichtig, diverse Fakten, Informationen auch wider Willen in sämtliche Windungen meiner Kopflastigen Eiweißeinlagerungen einzustampfen.
Allerdings erhoffe ich mir dadurch jegliche Art von Belohnung zu erhalten, und wenn es nur das Buffet für die große Feier sein soll.
Essen ist ja nun mal auch nicht von schlechten Tellern.

Desweiteren bin ich der Meinung dass Web.de-Adresse nicht gerade ausreichende Qualifikation für eine erfolgreiche Zusammenarbeit darstellen können. Ein fehlender Firmenname bzw. Zusatz tut sein weiteres.
Die Zweifel sind groß, wir kommen wohl nicht auf einen Nenner, meine Dame!

Auch das Wetter mag wohl gerade nicht in Dreiecken springen, wobei auch ich nicht in der mentalen und physischen Lage sein mag, denn allein der Gedanke an körperliche Anstrengung weckt in mir regelrechte Angst vor Erschöpfungszuständen und Müdigkeitsanfällen.

Um so nebenbei einmal festzuhalten, wurde nun der letzte Rest der Kaffeemilche entleert, so leer stand sie im Kühlschrank herum, dass ich schon fast Mitleid bekommen hätte, hätte ich nicht festgestellt (und lange, lange dafür gepaukt) dass man Gegenstände objektiv betrachten soll, und sie ihres Daseins wegen tolerieren soll, und nicht subjektiverweise auf das eigene Dasein beziehen sollte.
Nun habe ich also kurzerhand den leeren Behälter gen Mülltüte verschleppt, und hoffe nun auf klägliches Jammern aus selbiger verzichten zu können.
Und: Nein, ich vermag es garnicht mehrmals zu erwähnen: Auch Milchbehälter mögen eine Seele haben, sowie jedes andere Lebewesen auch über Schmerzen klagen würde, würde auch die Milch es tun, so sie noch vorhanden wäre.

Nun werde ich mich allerdings nicht weiter mit Milchbehältern herumschlagen, da meine Feststellung ja dahingehend richtig gewesen sein mag, dass der Behälter ungefüllt in der Kälte des Frigerators stand. Obwohl auch mir in dieser Umgebung womöglich etwas fröstelig zumute gewesen wäre, wenn ich so recht darüber Gedanken anstellen mag.

Zu beachten sei auch hier, dass jegliche Versuche, einen objektiven Blick hinsichtlich des Behälters zu wahren, womöglich gescheitert sind am Grübeln.
Doch erscheint es mir existenziell wichtig, die Situation eines geleerten Behälters zu überdenken.
Natürlich denkt jeder ach so normale Mensch anders über eine geleerte Kaffeemilch.
Allerdings ist es für mich mehr als nur Kaffeemilch - es ist sozusagen der Blick in den Tag, in den Morgen. Auch ermöglicht Kaffeemilch in verbindung mit dem Brühergebniss gerösteter Kaffeebohnen morgens überhaupt einen Blick in die Welt schweifen zu können.

Nun ja denn, genug des Geredes. Meinereins braucht Aktion, und aus diesem Grunde werde ich mich nun aufmachen, eine entsprechende Farm zu suchen. Rohstoffe sind wichtig für die Entwicklung, für die Zufriedenheit des Dorfes. Rohstoffe sind auch schlecht für alle Dörfer um mich herum, es sei denn, sie würden durch räuberische Aktionen meine hart erkämpften Rohstoffe aus meinen Reihen stehlen.
Doch auch dies weiß ich wohl zu verhindern und werde nun erstmals für die Absicherung meines Dorfes sorgen.
Sollte doch etwas passieren, werde ich durch lauthalses Rufen und Gröhlen auf mich aufmerksam machen, und womöglich zum Gegenangriff losmachen, es sei denn, die Hoffnung auf Erfolg (oh welch Psychologischer Ansatz in meinen holden Worten mir entfleucht) wird durch die Furcht vor dem Misserfolg getrübt.

So wünsche ich euch fröhliche Farmerie, und ein angenehmes Wochenende inmitten regnischer Umgebung und achtet euren Nachbarn nicht allzusehr - sein Schutz mag nicht lange halten.

So gehet dahin in Frieden meine Lämmer, und betet und hoffet auf einen neuen Tag.

Psycho I

Psycho I am 23.6.07 10:37

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